Geschichte der Kerze

Geschichte und Herkunft der Kerze

Erste Anzeichen über Bienenkulturen geben uns Zeichnungen auf dem Sarkophag des Königs Mena um ca. 3600 v.Chr.

Der Gebrauch der Kerze als Beleuchtungsmittel geht auf die Zeit der Römer zurück und dauerte über viele Jahrhunderte bis zur Entdeckung der Elektrizität.

In der Antike wurden die Leuchtmittel hergestellt, indem man auf Binsen gedrehte Schnüre in Talg eintauchte. Das Unangenehme daran war, dass beim Verbrennen Rauch, Russ und unangenehme Gerüche entstanden.

Von wesentlich besserer Qualität waren die Kerzen aus Bienenwachs. Sie waren jedoch zu teuer für das gemeine Volk und wurden demnach nur für die Kirche und den Adel gefertigt.

Erst die industrielle Revolution der Ölraffinerien anfangs des 19.Jahrhunderts hat die ökonomische Herstellung von geruchsfreien Kerzen ermöglicht. Die Geburt des Stearins und des Paraffins haben die Kerzenproduktion radikal verändert.


Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass heute Kerzen produziert werden, die eine stabile Flamme haben und langsam abbrennen. Voraussetzung dafür ist, dass sie an einem geschützten, von Zugluft freien Ort aufgestellt werden.